„Sie sind ja zuckerkrank!“ – Diabetes frisch entdeckt

Von Susanne Pusarnig / 1. Dezember 2017
Zucker-Tagebuch
NEU ab August 2018:

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Die Grundlagen für Typ 2 Diabetes. Alles, was Sie jetzt brauchen: "Was darf ich denn noch essen? Was ist Diabetes, was ist dran so gefährlich? Sol ich wirklich schon Medikamente nehmen? Werde ich Insulin spritzen müssen? Und was ist mit den Spätschäden? ...

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Ein „frisch entdeckter“ Diabetiker!

„Ich muss Ihnen sagen: Sie haben Diabetes!“: Wenn ihr Arzt das sagt, haben Sie vielleicht das Gefühl, nun ist nichts mehr wie vorher! Ändert sich nun alles?   Diabetes frisch entdeckt!  Was heißt das jetzt für Sie?

„Zuckerkrank?! – Kenn ich! Das hat XY auch!“

Sehr wahrscheinlich haben Sie bis jetzt nicht viel gehört  über die Zuckerkrankheit, den Diabetes mellitus. Sie sind in Ihrem Beruf aktiv, haben vielleicht Familie, Freunde, viele Verpflichtungen. Sie hatten bis jetzt keinerlei Grund, sich mit so etwas wie Diabetes auseinander zu setzen.

Diabetiker in Ihrer Familie

buecher zuckerbuechleinWenn es in Ihrer Familie schon Diabetiker gibt, dann haben Sie schon ein bisschen miterlebt, was es heißen kann, mit Diabetes zu leben. Hier gleich eine Bitte: Versuchen Sie, „Ihrem“ Diabetes so offen wie möglich gegenüberzutreten. Es kann gut sein, das Ihre eigenen Erfahrungen mit der Erkrankung und der Behandlung ganz anders aussehen werden als das, was Sie möglicherweise im Familienkreis erleben oder früher erlebt haben.

Menschen sind verschieden! Diabetiker erst recht!

Wie Tante Mitzi oder Onkel Peter mit ihrem Diabetes umgehen, was sie essen, welche Medikamente sie nehmen – – das hat alles nichts mit Ihnen, mit Ihrem Diabetes zu tun!

Es gibt keine gleichen Menschen! Man kann nur dringend davor warnen, Verhaltensweisen oder Diabetes-Medikamente, die anderen gut getan haben, einfach ohne ärztlichen Rat bei sich selbst anzuwenden. Das kann Ihnen mehr schaden als nützen! Aber zögern Sie anderseits auch nicht, solche Empfehlungen und Erfahrungen mit Ihrem Arzt zu besprechen. Fragen Sie einfach, ob das eventuell auch für Sie etwas Gutes wäre oder warum es eher nicht geeignet ist.

Diabetes frisch entdeckt: Wie wird es weitergehen?

Kennen Sie Leute kennen, die bereits unter DiabetesSpätschäden leiden? Diabetiker, die blind geworden sind, denen ein Fuß amputiert wurde, die an der Dialyse (Blutwäsche) sind? Wenn ja, dann  sind Sie sicher über Ihre Diagnose sehr erschrocken. Aber auch wenn jemand in Ihrer Nähe Probleme mit seiner Zuckerkrankheit hat, heißt das noch lange nicht, dass es bei Ihnen auch so sein wird.

messgeraet gruenDiabetes-Behandlung: viel Neues

In der Behandlung des Diabetes hat sich enorm viel enorm schnell verändert in den letzten Jahrzehnten! Durch die kleinen Messgeräte für den Hausgebrauch, durch den Sensor, den Libre,  der den „Gewebezucker“ misst, ohne dass Sie sich jedesmal in den Finger stechen müssen, durch die modernen Injektionshilfen,…
Auch durch besseres Wissen über die Stoffwechselvorgänge im Körper. Und durch Empfehlungen für Ernährung bei Diabetes, die sich in den letzten Jahren aufgrund neuer Erkenntnisse grundlegend gewandelt haben. Es kann gut sein, dass jemand in Ihrer Umgebung noch nach Vorschriften lebt – oder diese eben nicht einhalten kann – die heute gar nicht mehr aktuell sind. Es kann gut sein, dass jemand Probleme mit der Diabetes-Behandlung hat, die Sie aufgrund von heutigem Wissen und moderner Behandlung nie erleben werden.

Individuelle Diabetes-Behandlung: heute selbstverständlich

Leider ist es so, dass nur ein kleiner Teil der Typ 2-Diabetiker gut genug informiert ist, um selbstständig mit dieser Erkrankung umgehen zu können. Viele haben vor Jahren einmal irgendwas über ihre Behandlung und Diät gehört und nie wieder an einer Schulung teilgenommen und so auch die vielen neuen Entwicklungen der letzten Zeit verpasst. Das ist traurig, aber eine Tatsache.

Fein, dass Sie nun da sind! Schauen Sie sich um und trauen Sie sich zu fragen! Bei besonderen Fragen: Schreiben Sie mir!

Wenn Sie Erfahrungen teilen, Fragen stellen möchten: Mail an frage@zuckertante.at

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