Einmal einen Sensor tragen: Libre-Aktion für Typ 2 Diabetiker / 2 - Zuckertante.at

Einmal einen Sensor tragen: Libre-Aktion für Typ 2 Diabetiker / 2

Von Susanne Pusarnig / 9. April 2017
schlafender Bär

So, die Libre-Aktion läuft, jetzt haben die ersten Diabetiker, die sich den 14-Tage-Sensor ausgeliehen, ihn am Oberarm getragen haben, die haben alle die Geräte wieder brav zurück gebracht. Die Ergebnisse sind – klingt ja kitschig, ist aber so – also die sind ÜBERWÄLTIGEND! ! !  Für die Leute selbst, und auch für mich:

Das sagen die ersten Typ 2 Libre-Träger:

Frau D., 42 Jahre:

„So spannend …  So intensiv hab ich mich noch nie mit meinem Zucker beschäftigt. Es ist ur faszinierend. Ich hab genau gesehen, bei welchem Essen er wann ansteigt. Und wie hoch. Und den Sensor, den hab ich gar nicht gespürt. Es hat alles super geklappt! Ich war so neugierig, überall hab ich gescannt und die Werte angeschaut, in der U-Bahn, da hatte eine Frau selbst auch den Sensor und hat gelacht und mir ihren gezeigt! „

Frau P, ca 60 Jahre:

„Hm. Die ganze Zeit, schon seit Monaten, haben mich meine hohen Nüchtern-Werte genervt. Ich wollt schon gar nicht mehr messen in der Früh. Aber mit dem Libbre ists irgendwie lustiger. Gleich als erstes beim Aufstehen hab ich geschaut – also wenn Sie’s genau wissen möchten, am WC. Und es ist ja nicht zu fassen – mein Zucker steigt rasant ab 4 in der Früh an. So wie Sie es eh vorhergesagt haben. Hm. Sie haben da doch was von Insulin am Abend gesagt……?“

Herr L, 55 Jahre:

„Immer wieder Werte unter 50 in der Nacht! Und das stundenlang! Das hätt ich mir nie gedacht. Deshalb war ich oft so müde… aber an den Nüchtern-Werten hat man keinen Unterschied gemerkt. In der 2. Woche hab ich es schon beim Aufwachen gewusst: wenn ich ganz dasig bin, dann war der Zucker wieder tief in der Nacht – es hat jedes Mal gestimmt. Ich spritze jetzt um 4 Einheiten abends weniger Insulin, ok?  Und jetzt bin ich sicher: wenn das auch noch zu viel ist, und wenn ich wieder Hypos in der Nacht bekomme, dann bemerke ich das jetzt ja am Morgen. Ich weiß jetzt, wie sich das anfühlt. DANKE!“

FreeStyle LIbre am ArmSo hatte ich mir das erhofft!

Den Libre Typ 2 Diabetikern mitgeben, für 14 Tage nur,  das war ein Versuch. Der bestens geklappt hat. So können auch Typ 2 Diabetiker von der Sensor-Technologie profitieren. Es hat allen neue Erkenntnisse gebracht. Und einen Motivations-Schub.

Wir machen weiter – nach Ostern sind die Geräte wieder bereit für Sie! In meiner Praxis in Hietzing

Was meinen Sie? Interessant? Haben Sie eigene Erfahrungen mit dem Libre? Bitte erzählen Sie uns davon!

2Kommentare
Susanne fritz - 10. Mai 2017

Habe seit November den Libre, bin so glücklich damit! Die Fingerkuppen sind entlastet und ich hab alles besser unter kontrolle da ich auch bis zu 15 mal je nach Bedarf Messe und schon gemerkt habe was ich verbessern kann! Habe jetzt sogar die schlechten Frühwerke der letzten Jahrzehnte besser im Griff!!!! LG

Antworten
    Susanne Pusarnig - 10. Mai 2017

    Das ist ja fein! Was machen Sie gegen die hohen Frühwerte? Basal-Insulin verändert?

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