Diabetes behandeln mit Tabletten - Zuckertante.at

Diabetes behandeln mit Tabletten

Von Susanne Pusarnig / 1. Dezember 2017
Diabetes Tabletten

Online: Diabetes Grundlagen-Kurs
besonders auch für frisch entdeckte Diabetiker!
Die Grundlagen für Typ 2 Diabetes. Alles, was Sie jetzt brauchen: "Was darf ich denn noch essen? Was ist Diabetes, was ist dran so gefährlich? Sol ich wirklich schon Medikamente nehmen? Werde ich Insulin spritzen müssen? Und was ist mit den Spätschäden? ...

Wieder im Jänner 2019!

Viele, viele bunte…    Ja, es gibt viele und ganz unterschiedliche

Medikamente zur Behandlung des Diabetes

Ein wenig Geschichte

Das erste, und lange Zeit das einzige Medikament gegen erhöhten Blutzucker war Insulin. Tabletten zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 gibt es erst seit den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts! Und dann standen lange Zeit nur Sulfonylharnstoffe und Metformin zur Verfügung.pillen5 fallen aus becher

1942 entdeckte Lobatire in Genf die blutzuckersenkende Wirkung von Sulfonylharnstoff. Eingeführt zur Behandlung von Diabetes wurden die ersten Sulfonylharnstoffe (Rastinon) erst 1955/56. Heute noch gibt es Tabletten, die auf dieselbe Art wirken. Wir verwenden sie aber immer weniger.

Metformin wurde nach anderen Tabletten mit ähnlichen Wirkstoffen erst in den 80er Jahren in die Therapie eingeführt, es ist das am besten untersuchte Medikament zur Behandlung des Diabetes mellitus 2 und heute das am häufigsten verwendete. Jeder Typ 2 Diabetiker soltle es einmal versucht haben ( wenn keine Gegenanzeigen vorliegen).

Und heute?

Jetzt haben wir Tabletten mit ganz unterschiedlichen Wirk-Mechanismen, Tabletten, die an ganz verschiedenen Stellen der Krankheit eingreifen.

5 „Tabletten-Familien“

streiten sich darum, Ihnen bei Ihrem Diabetes helfen zu dürfen! Manche Familien haben mehre Mitglieder, manche nur eins.

pillenblisterALLE stellen sie sich in der „Medikamenten-Suchmaschine“ vor, mit ihren Vor- und Nachteilen. Schauen Sie dort rein, einfach den Anfangsbuchstaben Ihres Medikamentes anklicken und schon steht das Kerlchen vor Ihnen und prahlt mit seinen Vorzügen. Die Zuckertante erklärt aber auch die Nachteile  bei jedem Medikament.

Die „heissesten Kandidaten“

Das älteste in der Runde, stolzer und alleine übrig gebliebener Stammvater seines Clans, das Metformin, das erlebt grad seine 2. Jugend. In letzter Zeit haben Forscher erkannt, dass es noch viekl mehr kann als „nur“ den Zucker senken!

Unter den Jungen gibt es eins, das besonders gut bei  Insulin-Resistenz, also bei Unempfindlichkeit des Körpers auf Insulin, wirkt.  Pioglitazon, das „Actos“.

Bauch - Insulin-ResistenzAndere, die DPPIV-Hemmer, unterstützen die Wirkung verschiedenen Darm-Hormone. Man spricht sie so aus: „DePePeVier-Hemmer“. Weil das „IV“ in ihrem Namen eine römische 4 sein soll. Sie sind sehr tüchtig, vertragen sich mit fast allen anderen und bewirken, dass die Bauchspeicheldrüse nur dann, wenn der Blutzucker durchs Essen ansteigt, mehr Insulin produziert. Das sind Tabletten, auf die man nicht zunimmt, die bei einigen Menschen sogar das Abnehmen ein wenig erleichtern!

Als letztes kamen die, deren Wirkung darauf beruht, dass die Niere mehr Zucker mit dem Harn ausscheidet. Die SLGT-Hemmer. Eine verblüffend „andere“ Art, Zucker loszuwerden! Die sin übrigens leicht auszusprechen, einfach wie es da steht: „EsElGeTE-Hemmer“.

Individuelle Therapie

Jetzt ganz im Ernst: Wenn Sie mit „Zuckertabletten“ behandelt werden, sollen Sie wissen was diese Tabletten im Körper bewirken, was die Vor– und die Nachteile der Substanzen selbst sind.

So können Sie die Wirkung der Medikamente verstehen und besser einschätzen, welche Vor- oder Nachteile bestimmte Tabletten für Sie in Ihrem Alltag haben. Zum Beispiel ist es oft wichtig zu wissen, wie stark und wie lange ein Medikament wirkt, um abschätzen zu können, ob es mit Ihrem Lebensstil „zusammenpasst“.

In unserer Medikamenten-Suchmaschine finden Sie zu jedem Diabetes-Medikament die Erklärung, wie es wirkt, was Vor- undwas Nachteile sein können.

Vor der Entscheidung für die eine oder andere Tablette sollte daher Zeit sein für ein ausführliches Gespräch mit Ihrem Arzt.

Trotzdem kommt man auch beim „Einstellen auf Tabletten“ nicht darum herum, ein wenig zu experimentieren! Es kann sein, dass das erste Medikament doch noch nicht das Beste für Sie ist. Es gibt aber immer mehrere Möglichkeiten und es lohnt sich, die für Sie möglichst optimale herauszufinden.

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