Diabetes und Corona - Zuckertante.at

Diabetes und Corona

Das Corona Virus ist in Europa, auch in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich.

Natürlich sind viele Menschen beunruhigt, beginnen sich zu ängstigen.
Dann beginnt man im Internet zu recherchieren und stößt bald auf die Zahlen, wie viele Menschen am Corona Virus sterben. Was klar ist: je älter man ist, desto höher das Risiko.
Dazu wird immer wieder angeführt, dass Vor-Erkrankungen auch das Risiko erhöhen:

  • Das Risiko, dass man einen schwereren Krankheitsverlauf hat und
  • Das Risiko, dass man, falls man schwerer erkrankt, auch an der Krankheit verstirbt.

In den Listen der Vor-Erkrankungen finden sich nicht nur zB Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern immer wieder auch „Diabetes“.

Diabetes und Corona

 

Aber Diabetes ist doch nicht für jeden Menschen mit Diabetes dasselbe! Was ist mit Typ 1, Typ 2, gute stabile oder schlechte, instabile Zucker-Einstlleung? Gibts denn da keine Unterschiede?

Dazu gibt es nun eine Stellungnahme der Deutschen Diabetes-Gesellschaft:

Neues Coronavirus: Kein erhöhtes Infektionsrisiko für gesunde Diabetespatienten

DDG rät zu einer guten Blutzuckereinstellung und empfohlenen Hygienemaßnahmen

Bei Diabetes ist für den Krankheitsverlauf bei Infektionen eine gute Blutzuckereinstellung hilfreich. „Auch im Falle einer Infektion mit dem bislang noch wenig erforschten Coronavirus SARS-CoV-2 gehen wir – analog zur Influenza – davon aus, dass man mit einem ausgeglichenen Stoffwechsel das Risiko für Komplikationen reduzieren kann“, betont DDG Mediensprecher Professor Dr. med. Baptist Gallwitz.
„Haben Diabetespatienten Begleit- und Folgeerkrankungen wie Herzkreislaufprobleme oder Organschäden, sollten sie aktuell jedoch besonders achtsam sein“, warnt Gallwitz, stellvertretender Ärztlicher Direktor der Medizinischen Klinik, Innere Medizin IV, des Universitätsklinikums Tübingen. Im Falle einer Ansteckung mit Coronavirus SARS-CoV-2 haben sie durch ihr geschwächtes Immunsystem und eventuell bereits bestehende Infektionen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf. Das gilt vor allem für Menschen nach einer Organtransplantation mit immunsuppressiver Therapie. Sie sollten sich vor großen Menschenmengen, öffentlichen Verkehrsmitteln und Gebieten, in denen Infektionsfälle bekannt geworden sind, fernhalten.

Hier gibts die ganze Presse-Aussendung:

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Dr. Susanne Pusasrnig

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