Eversense… der Sensor, der 6 Monate lang den BZ misst - Zuckertante.at

Eversense… der Sensor, der 6 Monate lang den BZ misst

Von Susanne Pusarnig / 2. Juli 2017
eversense
  • Aussehen
  • Setzen
  • Vor / Nachteile

Der Sensor misst den Zuckergehalt in der Gewebsflüssigkeit im Arm um ihn herum. Das kennen wir ja schon vom Libre. Den Wert schickt er an den Transmitter außen. Der schickt das Signal weiter zum Handy, dort kann man seinen aktuellen Blutzucker und de Verlaufs-Kurven jederzeit anschauen – KEIN aktives „Scannen“ mehr wie beim Libre!

Das ist der große Utnerschied, und das ist das, was den Eversense zum „Sensor“ macht, im Unterschied zum Libre, der ja als Zucker-Messgerät zugelassen ist: er schickt selbständig den Zuckerwert ans Handy.

Daher ist es natürlich ein Leichtes, das Handy per App zu „beauftragen“, bei bestmimten Blutzucker-Werten Alarm zu geben: man stellt ganz einfach ein, bei welchen Zuckerwerten sich das Handy melden soll: für tiefe und hohe Zuckerwerte kann man automatische Alarme einstellen.

DAS ist der große Gewinn beim Eversense:

 man wird „aktiv“ gewarnt, wenn der BLutzucker über bzw unter die vorher festgelegten Grenzen rutscht.

Vorteile:

  • die automatischen Alarme!
  • er vibriert am Arm, wenn der Zucker zu hoch / zu niedrig ist!
  • individuelle Grenzwerte einstellbar
  • auch am IPhone
  • die lange Zeit, in der er funktioniert: derzeit 3, ab 2018:  6 Monate!
  • die kompletten Blutzucker-Verläufe am Handy
  • event. auch, dass man den Transmitter auch kurz ablegen kann - in der Zeit gibts dann halt keine Werte

Nachteile:

  • der Sensor muss vom Arzt gesetzt werden
  • und vor allem: er muss täglich zweimal kalibriert werden!
  • ... also zweimal täglich Blutzucker messen und den Wert im Transmitter eintragen...
  • der Transmitter muss regelmäßig aufgeladen werden
  • jeden Abend wird der Transmitter runtergenommen und mit neuem Pflaster neu befestigt
  • nicht wasserfest - duschen geht, aber beim Schwimmen muss er runter
6Kommentare
Monika - 8. Juli 2017

Also ich weiß ncih t ich habe den Libre und bin gar nicht sicher ob der neue Sensor so veil besser ist. Vor allem das ich so oft messen muss stört mich. Ich meine, ich hab doch einen Sensor damit ich genau NICHT messen muss?

Antworten
    Susanne Pusarnig - 8. Juli 2017

    Der Eversense ist etwas anderes als der Libre – nämlich ein Sensor, der selbst alarmiert – und der ein bisschen Aufmerksamkeit braucht. Ich denke, es wird darauf ankommen, was Sie brauchen: ob die reine Mess-Funktion reicht oder ob Sie bereit sind, den Sensor regelmäßig zu kalibrieren. Eigentlich ist es ja so, dass Sie bei beiden Systemen aufgefordert werden, vor einer „Therapie-Entscheidung, etwa einer Insulin-Gabe“ blutig zu messen…

    Antworten
ErikaMB - 8. Juli 2017

Wissen Sie schon, wann und wo und um wieviel es den Sensor zu kaufen geben wird?

Antworten
    Susanne Pusarnig - 8. Juli 2017

    Nein – dazu kann ich Ihnen noch gar nichts sagen. Wenn überhaupt müsste der Sensor ja bei den Ärzten zu kaufen sein, die ihn auch setzen… kann ich mir nicht recht vorstellen aber warten wirs ab. Ich schreib Ihnen ein Mail, wenn ich etwas höre!

    Antworten
DS - 9. Juli 2017

Liebe Frau Doktor,
das klingt ja garnicht so super praktisch.
Da muss man die ganze Zeit das Gerät auf dem Sensor tragen, und dann noch aufladen, und kalibrieren?
Vielen Dank für Ihren tollen Journalismus, jetzt habe ich es nicht mehr eilig den auszuprobieren.

Antworten
    Susanne Pusarnig - 20. Juli 2017

    Dankeschön! Ich freu mich! Und ja, das sehen manch so…warten wir ab, bis es (noch) mehr „real Life“ Berichte gibt…

    Antworten
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