Tresiba - die 3. - bei extrem labilem Typ1 - Zuckertante.at

Tresiba – die 3. – bei extrem labilem Typ1

Von Susanne Pusarnig / 1. August 2014
Tresiba

IMG_1038[1]Die nächste Tresiba-Erfolgsstory: Da gibt’s eine ganz schlanke, kluge, sportliche 70jährige – sie hat mit 61 Jahren!!! einen Typ 1 Diabetes bekommen, Insulin-AK, GAD-Ak positiv, ganz klar Typ 1, von Anfang an insulinpflichtig.

Eine feine Überraschung war das damals, knapp nach der Pensionierung, statt der geplanten langen Reise hieß es Insulintherapie und BE lernen… UND sie ist von Anfang an labil…

sie braucht nur kleine Insulin-Mengen.

Es war kaum möglich, eine stabile Basis zu finden, Pumpe mag sie nicht haben. Zuletzt Lantus 6 -0 – 6 Einheiten , was etwas stabiler war als einmal täglich 12 Eiheiten. NovoRapid 0,8/BE. Sie hat sich nie getraut, abends mit weniger als 150mg% schlafen zu gehen, Werte bis 180 hat sie abends nicht korrigiert – weil es sonst immer wieder – aber bei weitem nicht immer! – Hypos nachts gab.

Und ja, Levemir und Kombis mit NPH Insulin haben wir alles probiert, auch verschiedene Spritz-Zeitpunkte…

Nun also Tresiba – und siehe da mit 8 – ACHT!!! – Einheiten Tresiba ist sie nachts stabil, nüchtern zwischen 90 und 130, kann abends korrigieren und fühlt sich so viel besser .

Wir überlegen, auf 8,5 oder 9 Einheiten Tresiba als Basis zu gehen, aber vorerst genießt sie erst einmal die neu gewonnenen Stabilität und damit die Lebensqualität. In ca 2 Wochen geht’s mit Protokollen zum Chefarzt… mal sehen ob er bewilligt!

Anmerkung April 2018: der Chefarzt hats sofort bewilligt – die  Diabetes-Einstellung ist bis heute gut, HbA1c-Werte um die 7%, ohneHypos! 

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